dfj-Mertesacker-Parodie mit Britta Heidemann macht Schlagzeilen

Die Deutsche Fechterjugend hat gemeinsam mit Britta Heidemann einen medialen Coup gelandet. In einem kurzen Video spielen die Olympiasiegerin und dfj-Reporter Vassili Golod das legendäre Mertesacker-Interview nach. Eine kleine Satire, die jetzt sogar die Aufmerksamkeit von Bild.de auf sich zog.

"Wir hatten eigentlich nicht den Anspruch die ganze Nation zu entertainen", sagt Britta Heidemann schmunzelnd. Genau das ist ihr jedoch gelungen. Das Video der Deutschen Fechterjugend erzielte bei Facebook eine Reichweite von fast zwei Millionen und wurde sogar von Per Mertesacker persönlich geteilt. "Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann im Eistonnenmodus. Da musste ich gerade echt gut lachen... starkes Ding Britta", postete der Fußball-Weltmeister auf seiner Facebook-Seite.

Auch der Deutsche Fußball-Bund trug zum viralen Erfolg bei und verbreitete das Video weiter. "Leider verstehen nicht alle Menschen Ironie, trotzdem war die Aktion ein voller Erfolg", freut sich der Vorsitzende der Deutschen Fechterjugend, Philipp Gorray. "Wir haben der Öffentlichkeit gezeigt, dass unsere Fechter Humor haben und auch mal bei ungewöhnlicheren Aktionen mitmachen." Die Redaktion von Bild.de kam zu einem ähnlichen Entschluss und veröffentlichte das "Interview mit Kult-Charakter" auf der Sport-Startseite.

Übrigens: Unter den "Gefällt mir"-Angaben bei Facebook findet sich sogar Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Aus medialer Sicht ist dem deutschen Fechtsport mit der kleinen Parodie ein medialer Geniestreich gelungen.