Fechterjugend setzt auf Basis und Botschafter

Die Deutsche Fechterjugend (dfj) hat sich Verstärkung geholt: ab sofort arbeiten zusätzlich zum Vorstand 14 junge Leute an neuen Projekten mit. Am Tag der Deutschen Einheit hat sich die neue „Task Force“ in Bonn getroffen, um über die Themen der Zukunft zu sprechen.

 

Sie kommen unter anderem aus Augsburg, Tauberbischofsheim, Moers und Bonn. Ihr Ziel: Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland für das Fechten zu begeistern. Dabei sind sie selbst gerade mal um die 20 Jahre alt. "Ihr seid die Basis und ihr liebt euren Sport. Wir haben euch eingeladen, um diese Leidenschaft gemeinsam weiterzutragen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Fechterjugend, Philipp Gorray, in der Ansprache an sein neues Team. Zusammen mit Stellvertreter Vassili Golod, dfj-Beisitzer Marcel Abts und der Unterstützung von Jugendsekretärin Waltraud Schwadorf hat er am Tag der Deutschen Einheit durch den Workshop geführt.

 

Am #TdDE16 im Einsatz für die Deutsche @fechterjugend. Mit Jugendlichen aus der gesamten Republik. In Bonn. Schön! #TagderDeutschenEinheit pic.twitter.com/BBrEjskV1o

— Vassili Golod (@VassiliGolod) 3. Oktober 2016

 

Eine Datenbank mit den Jugendvertretern aller Vereine und Landesverbände, neue Formate für Snapchat, Facebook und Youtube sowie die Planung des WM-Jugendlagers 2017 in Leipzig stehen in den nächsten Wochen und Monaten unter anderem auf der Fechterjugend-Agenda. „Das klingt nach viel Arbeit und das wird auch extrem viel Arbeit“, sagt Vassili Golod. „Aber wir waren auch noch nie so groß. Mit diesem Team können wir echt was reißen.“

Die „dfj-Botschafter“ sind ein weiteres Novum im neu gegründeten Jugendteam. Säbelfechter Benedikt Wagner sowie die beiden Florettfechter Julia Braun und Mark Perelmann dürfen diesen Titel ab sofort tragen. „Wir haben uns bewusst für drei junge Athleten entschieden, die unseren Sport auf und neben der Planche leidenschaftlich repräsentieren“, begründet Gorray die Auswahl der Botschafter. Europameister Wagner, der aufgrund einer Mandel-Operation beim ersten Treffen nicht dabei sein konnte, freut sich über seine neue Funktion: „Die dfj setzt sich für die Entwicklung von jungen Menschen ein und vermittelt dabei Werte wie Toleranz, Vielfalt und Verantwortung. Auch mich hat sie schon in jungen Jahren begeistert und tut es noch bis heute. Diese Begeisterung möchte ich in Zukunft in meiner Rolle als dfj-Botschafter an den Nachwuchs weitergeben.“