Ja, wir sind es noch!

Viele werden sich vermutlich gerade verwundert die Augen gerieben haben. Tausende fragende Gesichter blicken auf ihre Bildschirme und stellen sich folgende Fragen: Ist das wirklich fechten.org? War das nicht immer weiß? Richtig, das war einmal. Wir haben uns einen neuen, frischen Anstrich verpasst und unsere Homepage an die Gegebenheiten des 21. Jahrhunderts angepasst. Technisch möglich gemacht, hat das Marcel Abts. Er ist Softwareentwickler und Chef von p-square, einem IT-Anbieter für Web-Anwendungen. Wir haben ihm die wichtigsten Fragen zum Neustart von fechten.org gestellt.

Marcel Abts

Marcel, Du bist aus technischer Sicht für die neue Optik der DFB-Seite verantwortlich. Was genau ändert sich für unsere NutzerInnen?

Eigentlich nicht viel. Alle zentralen Inhalte, die es auf der alten Website gab, sind immer noch da. Wir haben die neue Seite vor allem benutzerfreundlicher und moderner gestaltet. Dazu haben wir aufgeräumt, veraltete Bereiche aktualisiert oder gar verschwinden lassen, wenn sie überflüssig waren. Wir wollen auf unserer Internetpräsenz in Zukunft verstärkt mit Bildern und grafischen Elementen arbeiten – dafür haben wir jetzt alle Voraussetzungen geschaffen. Auch wenn Informationen weiterhin im Vordergrund stehen, sollte fechten.org in einer modernen Optik erscheinen und mehr Bilder zeigen. Fechten soll ja nicht nur aus Tabellen bestehen.

Welche Neuerungen waren Dir und den DFB-Verantwortlichen besonders wichtig?

Viele Nutzer greifen mit dem Smartphone oder Tablet von unterwegs auf fechten.org zu. Das ging bisher leider alles andere als benutzerfreundlich. Deshalb haben wir bei der technischen Neugestaltung einen besonderen Fokus darauf gelegt, die Website für mobile Endgeräte zu optimieren. Zum Beispiel haben wir auf eine ausklappende Navigation verzichtet, Schaltflächen vergrößert und mehrspaltige Inhalte für Smartphones umbrechen lassen. Die "Teilen"-Buttons haben wir datenschutzkonform ausgestaltet und auch Teilen auf WhatsApp integriert.

Und inhaltlich?

Unsere Besucher sollen wissen, wer jedes Wochenende so auf der Planche steht. Deshalb haben wir den Biografie-Bereich etwas mehr in den Fokus gerückt. Außerdem binden wir unsere Social-Media-Kanäle ab sofort auffälliger ein. Wir haben Profile bei Facebook, Instagram und Twitter, die jeweils einen eigenen Mehrwert bieten. YouTube ist zur Zeit über den Account unserer Fechterjugend verknüpft. Soziale Netzwerke machen es uns möglich, Informationen, Videos und Bilder schnell zu veröffentlichen und direkt mit unseren Nutzern zu interagieren. Es hilft ja nichts, die besten Inhalte auf der eigenen Seite zu haben, wenn niemand davon weiß. Deshalb müssen Informationen über verschiedene Kanäle hinweg verbreitet werden – nur so bekommt unser Sport die Aufmerksamkeit, die er auch verdient.

Warum war die alte Seite nicht mehr gut genug?

Seit 2005 hat sich viel verändert. Wir haben fechten.org damals pünktlich zur WM 2005 neu gestaltet. Unter der Haube war zwar immer alles auf dem Stand der Technik, aber die Optik und die Bedienkonzepte waren nicht mehr zeitgemäß. Auch sind über die Jahre viele Informationen und Funktionen dazugekommen, so dass die Navigation nicht immer nachvollziehbar war. Einige Bereiche waren mit der Zeit einfach veraltet, überladen oder wurden seit längerer Zeit nicht mehr genutzt. Wir haben die Neugestaltung zum Anlass genommen, einmal alle Unterseiten durchzugehen und aufzufrischen.

Was sollen Nutzer machen, die mit der neuen Seite nicht zurechtkommen?

Erst einmal ist so eine Neugestaltung natürlich immer eine gewisse Umstellung. Auf der alten Website wusste jeder, wo er welche Inhalte findet, und auf einmal sind sie ganz woanders. Das ist für eine Übergangszeit immer etwas mühsam, aber ich bin sicher, dass die meisten sich schnell zurechtfinden werden. Obwohl wir die Website unzählige Male durchgesehen und getestet haben – irgendwo schleichen sich immer Fehler ein, und seine eigenen Fehler übersieht man immer. Wir freuen uns daher natürlich über Hinweise und haben dafür eine E-Mail-Adresse eingerichtet: website@fechten.org. Die DFB-Geschäftsstelle wird die Hinweise aufnehmen, und wir geben uns Mühe, die möglichen Fehler zeitnah zu korrigieren. Wir freuen uns aber auch über konstruktive Verbesserungsvorschläge und allgemeines Feedback.