Zahlung des Teilnahmeentgeltes 

Mit Erhalt der Buchungsbestätigung ist das Teilnahmeentgelt fällig. Das Teilnahmeentgelt ist per Überweisung auf das Konto des DFB zu zahlen. Der Zahlungstermin und die Bankverbindung werden mit der Buchungsbestätigung mitgeteilt. Der in der Buchungsbestätigung mitgeteilte Verwendungszweck ist unbedingt anzugeben, um die Zahlung zuordnen zu können. Teilnehmer, die ihren Wohnsitz in einem Land außerhalb des SEPA-Raums ( haben, können abweichende Zahlungsweisen mit dem Jugendsekretariat vereinbaren. Für Teilnehmer aus Deutschland und dem restlichen SEPA-Raum ist ausnahmslos die Zahlung per Ãœberweisung zu leisten.

Wenn das Entgelt nicht spätestens zum in der Buchungsbestätigung mitgeteilten Zahlungstermin bei der dfj eingegangen ist, so gilt dies als Rücktritt des Teilnehmers von der Maßnahme. Auch in diesem Falle stehen der dfj 30% der Teilnahmeentgelts als pauschalierte Entschädigung (vgl. "Rücktritt des Teilnehmers von der Maßnahme") zu.

Bildrechte

Die Erziehungsberechtigten stimmen mit der Anmeldung zu, dass während der Veranstaltung Bildaufnahmen (Foto/Video) gemacht werden können, die im Internetangebot oder in Druckwerken der Deutschen Fechterjugend verwendet werden. Hiervon unberührt bleibt das Recht nach BDSG.

Beginn, Ende und Umfang der Aufsichtspflicht

Die Aufsichtspflicht des dfj-Betreuerteams beginnt, sobald sich der Teilnehmer nach seinem Eintreffen bei einem Betreuer meldet bzw. von einem Erziehungsberechtigten übergeben wird. Die Aufsichtspflicht endet, wenn der Teilnehmer zur selbstständigen Abreise den Veranstaltungsort verlässt oder von einem Erziehungsberechtigten oder einem Beauftragten der Erziehungsberechtigten in Empfang genommen wird.

Die dfj geht davon aus, dass minderjährige Teilnehmer berechtigt sind, selbstständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln abzureisen, sofern bei der Anmeldung nichts anderes mitgeteilt wurde. In Gruppen zu minimal drei Personen dürfen die Teilnehmer auch selbstständig und ohne Aufsicht eines Betreuers kleinere Ausflüge und Erkundungen unternehmen und den Veranstaltungsort verlassen, sofern sie sich vorher bei einem Betreuer abgemeldet haben.

Konsum von Alkohol und Tabak

Grundsätzlich ist es Teilnehmern nicht erlaubt, Alkohol und Tabak sowie selbstverständlich alle gesetzlich verbotenen Rauschmittel zu konsumieren - dies gilt auch für Jugendliche, die bereits das 16. Lebensjahr vollendet haben, um eine Gleichbehandlung aller Teilnehmer zu erreichen.

Lagerordnung / Anweisungen des Leitungs- und Betreuerteams

Die Teilnehmer sind verpflichtet, die "Lagerordnung" sowie die Anweisungen der Leiter und Betreuer zu beachten. Leiter und Betreuer sind berechtigt, Gegenstände für die Dauer der Veranstaltung einzuziehen und dem Abholenden / Erziehungsberechtigten zu übergeben.

Übernachtung / Zimmerbelegung

Die Zimmerbelegung wird vom Leitungsteam festgelegt. Wünsche der Teilnehmer über gemeinsame Unterbringung werden nach Möglichkeit berücksichtigt - ein Anspruch besteht nicht.

Leiter / Betreuer sind berechtigt, zur Kontrolle die Zimmer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu betreten.

Unterbringung von Jungen und Mädchen

Jungen und Mädchen werden grundsätzlich und ohne Ausnahme getrennt untergebracht. Zu Zeiten der Nachtruhe ist es grundsätzlich nicht gestattet, sich in einem Zimmer aufzuhalten, das für die Belegung durch Angehörige des jeweils anderen Geschlechts vorgesehen ist. Geschlechtlicher Kontakt zwischen Teilnehmern ist grundsätzlich nicht gestattet. Erlangen Betreuer Kenntnis von einer Zuwiderhandlung, werden die Teilnehmer ausgeschlossen. Es ist dem Betreuerteam im Rahmen ihres Erziehungsauftrags gestattet, Themen der Sexualerziehung anzusprechen, sofern die Erziehungsberechtigten dies mit der Anmeldung nicht ausdrücklich ausgeschlossen haben.

Leistungsänderungen

Änderungen oder Abweichungen einzelner Leistungen von einem vereinbarten Inhalt des Vertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von der dfj nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen den Gesamtzuschnitt der gebuchten Maßnahme nicht beeinträchtigen oder sonst für den Teilnehmer unzumutbar sind. Eventuelle Gewährleistungsanspräche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Die dfj ist verpflichtet, den Teilnehmer über Leistungsänderungen oder Abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

Gegebenenfalls wird die dfj dem Teilnehmer eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten. Im Falle der Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat die dfj den Teilnehmer/Verein unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Im Falle einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Leistung ist der Teilnehmer berechtigt, ohne Gebühren vom Vertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Maßnahme zu verlangen, wenn die dfj in der Lage ist, eine solche Maßnahme ohne Mehrpreis für den Teilnehmer aus ihrem Angebot anzubieten. Der Teilnehmer hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung der dfj über die Änderung der Leistung dieser gegenüber geltend zu machen.

Rücktritt des Teilnehmers von der Maßnahme

Der Rücktritt vor Beginn der Maßnahme ist jederzeit möglich. Der Rücktritt soll aus Beweissicherungsgründen schriftlich erfolgen. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der Rücktrittserklärung. Tritt der Teilnehmer vom Vertrag zurück, so verliert die dfj den Anspruch auf das vereinbarte Teilnahmeentgelt. Sie kann unter Beachtung der Regelung in § 651 i Abs. 2 BGB 30% des Teilnahmeentgelts, bei Nichtanreise 90% des Teilnahmeentgelts als pauschalierte Entschädigung pro Person beanspruchen. Die Berechnung der Pauschalsätze berücksichtigt die gewöhnlich ersparten Aufwendungen und die gewöhnlich anderweitige Verwendung der Reiseleistung. Es bleibt dem Teilnehmer unbenommen, nachzuweisen, dass der tatsächliche Schaden geringer ist als die geforderte Entschädigung. Tritt ein einzelner Teilnehmer die Maßnahme nicht an, so gilt dies als am Anreisetag erklärter Rücktritt vom Vertrag.

Rücktritt und Kündigung durch die dfj

Die dfj kann den Vertrag fristlos kündigen, wenn der Teilnehmer trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass eine weitere Teilnahme für die dfj und/oder die anderen Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Teilnehmer sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Der dfj steht in diesen Fällen das Teilnahmeentgelt weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Leistung ergeben. Schadensersatzansprüche der dfj im übrigen bleiben unberührt.

Bei groben Verstößen (z.B. Straftaten wie vorsätzliche Körperverletzung, Diebstahl, Drogenkonsum, mutwillige Sachbeschädigung) kann die dfj auch einen sofortigen Ausschluss von der Maßnahme aussprechen. Entstehende Kosten gehen zu Lasten des Teilnehmers.

Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist die dfj bis 30 Tage vor Beginn berechtigt, die Veranstaltung abzusagen. Das eingezahlte Entgelt erhält der Teilnehmer dann in voller Höhe zurück.

Umbuchungen und Ersetzungsbefugnis

Der Teilnehmer kann bis zum Reiseantritt verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Vertrag eintritt. Die dfj kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Erfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Für das Teilnahmeentgelt haften der Teilnehmer und der Dritte als Gesamtschuldner. Zur Kündigung infolge höherer Gewalt, Erschwerungen, Gefährdungen oder Beeinträchtigungen erheblicher Art durch nicht vorhersehbare Umstände wie Krieg, innere Unruhen, Epidemien, Naturkatastrophen, Zerstörung von Unterkünften oder gleichgewichtige Fälle sind beide Vertragsteile berechtigt.

Beschränkung der Haftung

Die vertragliche Haftung der dfj für Schäden, die nicht in einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bestehen, ist auf das dreifache Teilnahmeentgelt beschränkt,

  • soweit ein Schaden des Teilnehmers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder

  • soweit die dfj für einen dem Teilnehmer entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

Die Haftungsbeschränkung für Sachschäden bei deliktischer Haftung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, beträgt je Teilnehmer und Maßnahme EURO 4.100,00.

Die dfj haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die nicht durch die dfj ausgeschrieben sind und die der Teilnehmer im Zielgebiet bei Leistungsträgern oder Dritten bucht und für die er an den Leistungsträger oder Dritte ein mit diesen vereinbartes Entgelt entrichtet (z.B. Sportveranstaltungen, Ausstellungen etc.).

Insbesondere haftet die dfj nicht für verloren gegangene private Gegenstände wie z.B. MP3-Player, Mobiltelefone, Geld, Fechtausrüstung, etc. Da auch andere Personen die Einrichtungen nutzen, in denen die dfj ihre Maßnahmen durchführt, muss auf Wertsachen besonders geachtet werden.

Nach Absprache kann das Taschengeld den Betreuern zu Verwahrung gegeben werden. Wertgegenstände wie MP3-Player, Mobiltelefone u. ä. werden nicht von den Betreuern verwahrt, sondern jeder Teilnehmer muss selbst auf seine Dinge achten - sie notfalls ständig mit sich führen.

Obliegenheiten des Teilnehmers beim Auftreten von Leistungsstörungen und Verjährung

Mängel oder Störungen sind den durch die dfj eingesetzten Leitern der Maßnahme vor Ort mitzuteilen. Sollten diese Personen nicht am Ort sein, reicht eine sofortige Mitteilung an die dfj, worin die Mängel beschrieben sind. Kommt der Teilnehmer durch eigenes Verschulden dieser Verpflichtung nicht nach, so stehen ihm auf diesen Mangel gestützte Ansprüche nicht zu. Anzeigen gegenüber örtlichen Leistungsträgern genügen nicht. Die eingesetzten Betreuer und Leiter der dfj sind nicht berechtigt, irgendwelche Ansprüche gegen die dfj anzuerkennen. Dem Teilnehmer steht ein mangelbedingtes Kündigungsrecht gemäß Â§ 651 e BGB nur dann zu, wenn er der dfj fruchtlos eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung gesetzt hat, wenn Abhilfe unmöglich oder von der dfj verweigert wird, oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Teilnehmers gerechtfertigt wird.

Geltendmachung von Ansprüchen und Verjährung

Ansprüche nach den §§ 651 c-f des Bürgerlichen Gesetzbuches, soweit sie nicht die Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit zum Gegenstand haben, hat der Teilnehmer innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Maßnahme ausschließlich gegenüber der Deutschen Fechterjugend im Deutschen Fechter-Bund e.V., Am Neuen Lindenhof 2, 53117 Bonn geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Teilnehmer die Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte.

Eine Abtretung jedweder Ansprüche aus Anlass der Reise, gleich aus welchem Rechtsgrund, an Mitreisende oder sonstige Dritte ist ausgeschlossen. Ebenso ausgeschlossen ist deren gerichtliche Geltendmachung im eigenen Namen durch den Teilnehmer.