Internationale Jugendarbeit

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Die Situation:

Europa wächst - und wächst dabei gleichzeitig immer weiter zusammen. Auch darüber hinaus wird die Welt zum Dorf, unser Leben globaler, und alle Lebens- und Arbeitsbereiche sind davon betroffen.

Fremdsprachen und Kenntnisse anderer Länder und Kulturen werden schon seit langem immer bedeutsamer. Auslandserfahrungen sind nahezu unbezahlbar und wichtiger Bestandteil eines Lebenslaufs.

Sport kann dabei einer der Schlüssel sein, über den jungen Menschen Gelegenheiten vermittelt werden, genau solche Erfahrungen erwerben zu können.

Mission:

Hier setzen die Bemühungen der Deutschen Fechterjugend und übergeordneter Organisationen und Netzwerke an. Die dfj sieht eine ihrer Aufgaben darin, als Koordinationsstelle interessierten Jugendlichen, Trainern, Eltern und Lehrern, aber auch Vereinen und Abteilungen oder Landesfachverbänden Informationen über Auslandsprojekte, Austausch- und Besuchsprogramme sowie über Stipendien und Bezuschussungsmöglichkeiten zu vermitteln. Zwar kann die dfj dieses nicht aus ihrem eigenen Etat leisten, verfügt aber über ein breit gefächertes Netzwerk von Kontakten auf regionaler, nationaler und natürlich internationaler Ebene - und vor allem über eine lange Erfahrung in und mit internationalen Projekten.

Lange Zeit waren vor allem unsere unmittelbaren Nachbarländer wie Frankreich oder Großbritannien auf der einen Seite, Polen oder die damalige Sowjetunion Zielländer für sportlich-kulturell-sprachliche Austausch- bzw. Kontaktmaßnahmen, die entsprechend der politischen Rahmen auch finanziell gefördert wurden.

Heute sind es vor allem die neu in die Europäische Gemeinschaft aufgenommenen und in Zukunft hinzu kommenden Staaten sowie diejenigen, mit denen ein besonders enger Kontakt angestrebt wird. Länder im Baltikum sowie (fast) der gesamten östlichen Nachbarstaaten werden hier zur Zeit besonders gefördert.

Über enge Kontakte zur Deutschen Sportjugend arbeitet die Fechterjugend beispielsweise mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) zusammen. Seit Jahren werden gemeinsame deutsch-französische Maßnahmen erfolgreich durchgeführt und z.B. mit Dolmetschern oder Sprachmittlern und durch sogenannte "Sprachanimation" unterstützt und bezuschusst.

Außerdem bietet die Fechterjugend seit 2005 zusammen mit der dsj einen umfassenden Service zur Anbahnung von deutsch-französischen Kontakten an: Jedem interessierten Verein des einen Landes wird ein passender Partner im anderen Land vermittelt, natürlich kostenlos und unverbindlich. Hieraus haben sich bereits erste Kontakte entwickelt, aus denen sich neue Maßnahmen ergeben sollen.

Neben das DFJW, das seit über 40 Jahren deutsch-französische Kontakte anzubahnen hilft und (mit-)finanziert, ist inzwischen beispielsweise das ähnlich arbeitende Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) getreten; spezielle Organisationen kümmern sich beispielsweise um Kontakte nach und mit Israel. Für Kontakte nach Russland und China werden entsprechende Organisationen zur Zeit noch aufgebaut, unterstützen jedoch bereits erste Projekte.

Mit Japan gibt es einen alljährlichen Simultanaustausch - während eine deutsche Gruppe nach Japan reist, hält sich eine japanische Gruppe zeitgleich in Deutschland auf. Daran nehmen aktuell rund 120 Sportlerinnen und Sportler teil.

Auch andere Institutionen - z.B. der Europarat und die Europäische Gemeinschaft - fördern unter bestimmten Voraussetzungen internationale Kontakte auf Verbands-, Vereins- und Sportlerebene.

Für all diese Punkte will die Fechterjugend Anlaufstelle und Ansprechpartner sein, um Informationen und Kontakte zu vermitteln und mitzuhelfen, Ideen zu realisieren.

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Sponsoren und Förderer

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